Donnerstag, 23. Februar 2012
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Berechnung und Bemessung von räumlichen Stabwerken aus Stahl nach DIN 18800 (11/1990)


EuroSta führt die Berechnung und Bemessung von Stabbauteilen aus Stahl auf der Grundlage der Tragsicherheitsnachweise nach DIN 18800, Teile 1 und 2, Ausgabe 11/1990 durch.
Die Beanspruchungen werden nach der Elastizitätstheorie berechnet, die Beanspruchbarkeiten entweder unter Ausnutzung elastischer oder plastischer Tragfähigkeiten. Die Schnittgrößen werden nach Theorie I. oder II. Ordnung ermittelt. Alle Eingaben in EuroSta erfolgen positionsorientiert.
EuroSta unterstützt 3D-Belastungen und 3D-Randbedingungen für ebene Stabwerksgeometrien. EuroSta berücksichtigt gevoutete Profile. Für die Eingabe steht ein übersichtlicher grafischer Editor zur Verfügung. Die Systemeingabe lässt sich anhand einer komfortablen Visualisierung jederzeit kontrollieren. Die Druckausgabe erfolgt über den mb- Viewer. Alle Ausgaben können auch im Stapelbetrieb erzeugt werden.

Gebrauchstauglichkeitsnachweis
Der Gebrauchstauglichkeitsnachweis beinhaltet den Nachweis der Verformungen. Die Verformungen können global, aber auch bezogen auf eine Grundlinie, kontrolliert werden. Die Grundlinie kann konstant oder auch mit dem System beweglich definiert werden.

 

Nachweise und Bemessungen

  • automatische MIN/MAX-Überlagerung
  • automatische Profilwahl
  • wahlweise Nachweisverfahren elastisch-elastisch (E-E) oder elastisch-plastisch (E-P)
  • E-E: nach DIN 18800, T1, 7.5.2
  • Biegenormalspannungen
  • Schubspannungen
  • Vergleichsspannungen mit Erlaubnis der örtlichen Plastifizierung
  • Untersuchung der Querschnitte für volles Mittragen unter Druckspannung (Vergleich mit grenz(b/t)) (DIN 18800, T1, 3.2 bis 3.5 „Ersatzstabverfahren“)
  • Biegeknicken
  • Biegedrillknicken
    • E-P: nach DIN 18800, T1, 7.5.3
      • Vergleich der Schnittgrößen un-ter Beachtung der Interaktion mit Grenzschnittgrößen
      • Untersuchung der Querschnitte für volles Mittragen unter Druckspan-nung (Vergleich mit grenz(b/t)) (DIN 18800 T2, 3.2 bis 3.5) „Ersatzstabverfahren“)
      • Biegeknicken
      • Biegedrillknicken
  • Verformungsbehinderungen beim Biegedrillknicken (Drehbettung oder seitliche starre Stützung) für Biegeträger können gemäß DIN 18800 T. 2 berücksichtigt werden, u.a. als
    • Nachweis der Schlankheit des fiktiven Druckstabes (El. 310, Gl.12)
    • vereinfachter Nachweis des fiktiven Druckstabes (El. 310, Gl.14)
    • Nachweis ausreichender Drehbettung bei Behinderung der Verdrehung (El. 310, Gl. 8)
    • fiktive Vergrößerung des Torsionsträgheitsmomentes (damit Vergrößerung des idealen Biegedrillknickmomentes)

 

Auswertungsstellen
Im Tragwerk können an beliebigen Orten Auswertungsstellen platziert werden, an denen EuroSta die extremalen Schnittgrößen mit den jeweils zugehörigen Schnittgrößen ausweist. Mit diesen Werten kann eine Anschlussbemessung mittels Tabellenbüchern oder anderen Programmen geführt werden. Die Schnittgrößen können ab Version BauStatik 8.05 direkt in die Anschlussprogramme übernommen werden.

 

Schnittstelle zu den BauStatik-Anschlussbemessungsprogrammen
Diese Schnittstelle ist eine komfortable Art, Anschlüsse mit Hilfe der BauStatik-Rechenprogramme (S462, S464, S465, S790, S791, S792, S793) direkt in EuroSta zu bemessen. Die Anschlüsse werden im Eigenschaftendialog typisiert und können in der EuroSta-Stapelausgabe direkt bemessen und mit ausgegeben werden.